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Verleihung des Ehrenpreises 2008 des Verbandes Freier Berufe in Bayern
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Ehrung von Quästor und Präsidiumsmitglied des Europäischen Parlaments Dr. Ingo Friedrich
Den Ehrenpreis des Verbandes Freier Berufe in Bayern (VFB) hat in diesem Jahr der Europaparlamentarier Dr. Ingo Friedrich erhalten. In den beiden Vorjahren waren der politische Zeichner Ernst Maria Lang und Staatssekretärin a. D. Dr. Hildegard Hamm-Brücher für ihren Einsatz zugunsten der Freien Berufe geehrt worden.
Mehr als 100 Freiberufler waren am 29. Oktober 2008 in der Bayerischen Landeszahnärztekammer in München zur Ehrenpreisverleihung zusammengekommen.
In seiner Laudatio im Anschluss an die diesjährige Delegiertenversammlung des VFB würdigte VFB-Präsident Dr. Wolfgang Heubisch vor allem die Dialogbereitschaft und die klare Werteorientierung, die den Politiker und evangelischen Christen, der seit 1979 Mitglied des Europäischen Parlaments (EP) ist, auszeichnen. Friedrich, auch stellvertretender Vorsitzender der Christlich Sozial Union (CSU) und EP-Präsidiumsmitglied, stehe für ein Europa der Regionen, in dem niemand Angst vor Identitätsverlust haben müsse und das dennoch neue politische Handlungsräume in der globalisierten Welt eröffne. Mit ihm bekomme Europa selbst für eingefleischte deutsche Föderalisten und Euro-Skeptiker ein – so Heubisch – „sympathisches Gesicht.“
Friedrich sei einer der wichtigste Gesprächspartner für bayerische Kammern und Verbände der Freien Berufe, deren Berufsausübung zunehmend auch von Brüssel und Straßburg reguliert werde. Als Beispiel nannte Heubisch die vor kurzem In Kraft getretene Berufsanerkennungs-Richtlinie, die ein europaweites Qualifikationsniveau auch für Freie Berufe vorgebe. Andere aktuelle Vorhaben der Kommission, wie die geplante Patientenschutz-Richtlinie, betreffen einzelne Berufsgruppen.![]()



