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Startschuss für die Teilnahme am Bayerischen Denkmalpflegepreis 2010 gefallen

Bayerische Ingenieurekammer-Bau würdigt Ingenieurbaukunst in der Denkmalpflege

Zum zweiten Mal lobt die Bayerische Ingenieurekammer-Bau zusammen mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege den Bayerischen Denkmalpflegepreis aus. Mit der deutschlandweit einmaligen Auszeichnung soll das Engagement privater und öffentlicher Bauherren gewürdigt werden, die sich in vorbildlicher Weise für denkmalgeschützte Bauwerke in Bayern eingesetzt haben.

Im Gegensatz zu anderen Denkmalpflegepreisen stehen beim Bayerischen Denkmalpflegepreis die "inneren Werte" eines Gebäudes wie Tragwerk und die Technische Gebäudeausrüstung im Fokus der Bewertung. Die Ansicht, dass nicht nur die Oberfläche sondern auch Konstruktion und Ausstattung eines Gebäudes denkmalwürdig sein können, hat erst ab den 1970er Jahren Eingang in die Denkmalpflege gefunden. Früher wurden historisch tragende Teile einfach durch moderne ersetzt. Nach Aussage von Herbert Luy, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau geht es darum, die ursprüngliche Konstruktion in ihrer Funktionalität und Qualität zu erkennen und zu erhalten, weshalb Ingenieure beim Erhalt von Denkmälern eine große Verantwortung tragen.

Eine weitere Besonderheit des Preises ist, dass er dem Bauwerk verliehen wird: "In den Mittelpunkt rücken wir das Objekt, für dessen Erhalt sich Eigentümer, Planer und Handwerker gemeinsam engagieren", so Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Dadurch werde deutlich, dass in der Denkmalpflege in der Regel nicht Einzelleistungen, sondern das gemeinsame Agieren aller Beteiligten zum Erfolg führt.

Der Preis wird in den Kategorien "Private Bauwerke" und "Öffentliche Bauwerke" verliehen. Die Kategorie "Private Bauwerke" ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Teilnahmebedingungen finden sich im Internet unter:
www.bayerischer-denkmalpflegepreis.de 

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