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Ingenieurverbände verschmelzen
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VUBIC tritt zum 1. Januar 2009 dem VBI bei
Die Mitgliederversammlung des Verbandes Unabhängig Beratender Ingenieure und Consultants (VUBIC) hat sich am 2. Oktober 2008 in Berlin für eine Verschmelzung mit dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) und die Auflösung des Verbandes zum 1. Januar 2009 ausgesprochen. Am 3. Oktober 2008 stimmte dann auch die VBI-Mitgliederversammlung für den Beitritt des VUBIC. Der Verband wird weiterhin den Namen „Verband Beratender Ingenieure VBI“ tragen.
Der Verschmelzung der beiden Verbände ging ein langer Diskussionsprozess voraus. Nach einer zunächst 2003 gescheiterten Fusion haben sich die Vertreter von VBI und VUBIC nun auf einen gemeinsamen Weg geeinigt. Einige VUBIC- und VBI-Landesverbände arbeiten bereits seit vielen Jahren eng zusammen und vertreten gemeinsame Interessen.
Der VUBIC war im Jahr 2000 aus dem außenwirtschaftsorientierten VUBI (gegründet 1954) und der infrastrukturorientierten INGEWA (1979) hervorgegangen. Seit 1994 bildeten sie mit dem multidisziplinär aufgestellten VBI, Gründung 1903 in Berlin, die Bundesvereinigung Consultingwirtschaft BCW, die Deutschland im europäischen Dachverband EFCA repräsentiert.
Die Entscheidung zur Verschmelzung von VBI und VUBIC fand im Zuge des VBI-Bundeskongresses statt, der sich in diesem Jahr mit dem Thema „Große Infrastrukturprojekte“ beschäftigte. Der Kongress zeigte auf, welche herausragende Rolle unabhängige Planer in dem vielschichtigen Entwicklungsprozess einer Infrastrukturneuplanung einnehmen.
"Die unabhängigen Ingenieurunternehmen in Deutschland werden künftig mit einer Stimme sprechen. Mit dem Beitritt der rund 320 VUBIC-Ingenieurunternehmen zum Verband Beratender Ingenieure VBI ist der Grundstein für einen noch schlagkräftigeren und einflussreicheren Berufs- und Wirtschaftverband für alle unabhängigen technischen Planer und Berater in Deutschland gelegt. Gerade im Hinblick auf den schleppenden Novellierungsprozess der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI erhoffen wir uns nun noch stärkere Impulse setzen zu können“, sagte VBI-Präsident Dr.-Ing. Volker Cornelius am 3. Oktober auf der VBI-Mitgliederversammlung.![]()



