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VFB-Präsident Dr. Fritz Kempter betont Gedanken der Freiberuflichkeit

Grußwort anlässlich des 65. Geburtstages des Präsidenten der Bayerischen Landesärztekammer Dr. Hans Hellmut Koch

In seinem Grußwort anlässlich des 65. Geburtstages des Präsidenten der Bayerischen Ärztekammer, Dr. Hans Hellmut Koch, betonte VFB-Präsident Dr. Fritz Kempter den Gedanken der Freiberuflichkeit.

So appellierte er an die Ärzte wieder Freiberufler zu werden. Dabei sei nicht entscheidend, ob Ärzte selbständig oder angestellt tätig sind. Beide, die Ärztin im Krankenhaus wie der Arzt in der Praxis, stünden vor ähnlichen Herausforderungen: Beide würden dem Patienten dienen, im Dienst der Gesundheit stehen und doch mehr als bloß Dienstleister seien. Zwar sei es in der heutigen Zeit mitunter schwer, den jungen Medizinern den Gedanken der Freiberuflichkeit zu vermitteln: So sei es heute nicht mehr selbstverständlich, von Therapiefreiheit als zentrales Moment der Freiberuflichkeit im Bereich der Heilkunde zu reden, wenn die Mittel knapp sind oder vielleicht gar nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn Standards und Leitlinien die ärztliche Entscheidung über die geeignete Therapie im Einzelfall in Frage stellen. Oder wenn man sich als Arzt im Krankenhaus mit einer 60-Stunden-Woche auch als Arbeitnehmer sieht, mit Anspruch auf geregelte Arbeitszeit und gescheiten Lohn. Dennoch hätten die Freien Berufe Zukunft, weil sie in besonderem Maße das Vertrauen der Bürger haben.  Dieses Vertrauen, so betonte Dr. Kempter, würden die Freien Berufe jedoch auch in besonderem Maße rechtfertigen, da sie das Wohl ihrer Patienten, Mandanten, Klienten und Auftraggeber über ihr eigenes Wohl stellen.

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