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Zahl der Freiberufler steigt weiter

Bundesverband der Freien Berufe stellt aktuelle Freiberufler-Statistik vor

In den vergangenen Jahren wuchs die Zahl der Freiberufler stets zwischen vier bis fünf Prozent. Im Jahr 2008 wurde erstmals die Eine-Million-Marke überschritten. Nun hat sich die Zahl der Selbständigen in Freien Berufen erneut um knapp fünf Prozent auf 1.053.000 erhöht.

Erstmals stieg auch die Zahl der Erwerbstätigen in Freien Berufen, also die Summe der Freiberufler und ihrer Mitarbeiter auf über vier Millionen.

Der Anteil der Freien Berufe am Bruttoinlandsprodukt ist von 9,7 auf 10,1 Prozent gewachsen, womit jeder zehnte Euro mittlerweile von einem Freiberufler erwirtschaftet wird.

Bedingt durch den durch die Wirtschaftskrise bedingten steigenden Bedarf an kompetenter Beratung war der Anstieg bei den Freien rechts-, wirtschafts- und steuerberatenden Berufe mit einem Plus von 6,25 Prozent gegenüber dem Vorjahr am signifikantesten.

Am zweitstärksten legten die Freien Kulturberufe mit rund 5,7 Prozent zu. Ein Anstieg, der auch durch viele neue Berufe wie etwa Biografiedesigner, Lernberater oder beispielsweise aus dem Bereich des Kulturtourismus begründet ist. In dieser Gruppe aber zeigt sich auch das Phänomen der Notselbständigkeit am deutlichsten.

Die Freien technisch-naturwissenschaftlichen Berufe wuchsen um rund 4,5 Prozent. Hier wird die weitere Entwicklung stark vom Anlaufen der Investitionsvorhaben auf Basis der Konjunkturpakete abhängen.

Die Zahl der Freien Heilberufler schließlich ist um rund 3,5 Prozent angestiegen. Durch das allgemein gestiegene Gesundheitsbewusstsein, aber auch demographisch bedingt, nimmt hier vor allem die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen, die nicht von Ärzten angeboten werden, zu.

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