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Bundesverband der Freien Berufe meldet aktuelle Auszubildendenzahlen
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Trotz Krise kein drastischer Einbruch
Die aktuell vom Bundesverband der Freien Berufe (BFB) erfassten Auszubildendenzahlen zeigen, dass sich trotz der derzeitigen Wirtschaftskrise zum Stichtag 30. Juni 2009 kein drastischer Einbruch bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen abzeichnet.
Zwar wurden mit 23.271 Neuverträgen in den freiberuflichen Praxen und Kanzleien 2,8 Prozent weniger Verträge abgeschlossen als im Vorjahr. Da ein großer Teil der Ausbildungsverträge aber erst in den Sommermonaten bis zum Beginn des Ausbildungsjahres abgeschlossen wird, ist BFB-Präsident Dr. Ulrich Oesingmann optimistisch, zum Ende des Ausbildungsjahres am 30. September 2009 in der Summe wieder rund 43.000 Neuverträge zu erreichen.
Deutlich unterschiedlich ist die Entwicklung zur Zeit noch zwischen Ost und West. So gibt es in den neuen Bundesländern ein Lehrstellen-Plus von 3,3 Prozent, während sich in den alten Bundesländern ein Minus von 3,5 Prozent abzeichnet.
Markant ist auch, dass die Freien Berufe unter Integrationsgesichtspunkten im Vergleich der Ausbildungsbereiche einen gewaltigen Beitrag leisten: So haben die Freien Berufe den höchsten Anteil von Lehrlingen mit Migrationshintergrund. Weiterhin werden Lehrstellen in den Freien Berufen zu weit über 90 Prozent mit Mädchen besetzt. Schließlich sind Lehrlinge, die in Freien Berufen gelernt haben, anschließend weniger stark von Arbeitslosigkeit betroffen als in anderen Branchen.![]()



