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Verband Freier Berufe in Bayern e.V.

Statistische Zahlen Drucken E-Mail

Dramatisches Wachstum bei Selbstständigen und Angestellten
Im Freistaat Bayern ist die Zahl der Selbstständigen in Freien Berufen seit 1970 dramatisch gestiegen – von 41000 auf über 151000 im Jahr 2007. Größte Gruppe sind die Heil- und Gesundheitsberufe mit Ärzten, Zahnärzten, Apothekern, Tierärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Podologen, gefolgt von den Rechts- und Patentanwälten, Notaren, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie anderen beratenden Berufen. Die drittstärkste Gruppe bilden die Freien Kulturschaffenden, dann kommen die Architekten und Ingenieure. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freien Berufen nach Angaben des Instituts für Freie Berufe von 70 000 (1970) auf 424 880 (2006). Insgesamt beträgt die Zahl der Erwerbstätigen, selbstständig und angestellt, mehr als 576 000, darunter allein 24 900 Auszubildende.

 

18.06.2008 Zahlenmäßige Struktur der Selbständigen in Freien Berufen
Stand 01.01.2007
18.06.2008 Entwicklung der Zahl der Selbständigen in Freien Berufen in Deutschland
(1992 - 2007)
06.08.2007 Erwerbstätige in den Freien Berufen in Bayern
Stand 01.01.2007
20.12.2006 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wirtschaftklassen
Stand 30.06.2006
20.12.2006 Anzahl der Auszubildenden insgesamt und der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in Freien Berufen in Bayern
Stand 01.01.2007

 

 

 

 

 

 

 

Immer mehr Frauen in Freien Berufen
Zunehmend attraktiv werden freiberufliche Tätigkeiten für Frauen. In vielen Studiengängen, insbesondere in der Medizin, liegt ihr Anteil bereits bei über 50 Prozent eines Semesters. Die „Feminisierung“ stellt besondere Anforderungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies verstärkt zugleich einen Trend, der von der selbstständigen Berufsausübung in ein Angestelltenverhältnis mündet –Teil eines Strukturwandels, der das Bild der Freien Berufe verändern wird.

 

 

 

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