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Dramatisches Wachstum bei Selbstständigen und Angestellten Im Freistaat Bayern ist die Zahl der Selbstständigen in Freien Berufen seit 1970 dramatisch gestiegen – von 41000 auf über 151000 im Jahr 2007. Größte Gruppe sind die Heil- und Gesundheitsberufe mit Ärzten, Zahnärzten, Apothekern, Tierärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Podologen, gefolgt von den Rechts- und Patentanwälten, Notaren, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern sowie anderen beratenden Berufen. Die drittstärkste Gruppe bilden die Freien Kulturschaffenden, dann kommen die Architekten und Ingenieure. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Freien Berufen nach Angaben des Instituts für Freie Berufe von 70 000 (1970) auf 424 880 (2006). Insgesamt beträgt die Zahl der Erwerbstätigen, selbstständig und angestellt, mehr als 576 000, darunter allein 24 900 Auszubildende.


Immer mehr Frauen in Freien Berufen Zunehmend attraktiv werden freiberufliche Tätigkeiten für Frauen. In vielen Studiengängen, insbesondere in der Medizin, liegt ihr Anteil bereits bei über 50 Prozent eines Semesters. Die „Feminisierung“ stellt besondere Anforderungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies verstärkt zugleich einen Trend, der von der selbstständigen Berufsausübung in ein Angestelltenverhältnis mündet –Teil eines Strukturwandels, der das Bild der Freien Berufe verändern wird.

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