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Verband Freier Berufe in Bayern e.V.

Antrittsbesuch des VFB im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Drucken E-Mail


v.l.n.r. Klaus von Gaffron, Dr. Fritz Kempter, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Josef Kammermeier


VFB im Gespräch mit Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch


Am 26. Februar 2009 war der Verband Freier Berufe in Bayern zu Gast im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. An dem Gespräch mit Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch nahmen neben VFB-Präsident Dr. Fritz Kempter auch Klaus von Gaffron, Vizepräsident des VFB, und Josef Kammermeier, Vizepräsident des VFB sowie die VFB-Geschäftsführerin Julia Maßmann teil.

In dem freundschaftlichen Gespräch erläuterte der VFB zunächst die Problematik der wirtschaftlichen Situation der Künstler und der damit zusammenhängenden staatlichen Kunstförderung. VFB-Vizepräsident Klaus von Gaffron beklagte, dass Kunst zu wenig Respekt und Anerkennung in der Gesellschaft erfahre. Dies zeige sich bereits daran, dass Kultur im Grundgesetz nicht als Staatsziel verankert sei. Zu beklagen sei auch, dass die staatliche Förderleistung an den Berufsverband Bildender Künstler in Bayern gekürzt worden sei. Dies habe zur Folge, dass der Berufsverband Bildender Künstler in Bayern gerade am für Kunst so bedeutsamen Ausstellungswesen sparen müsse, weshalb die Künstler ihre Ausstellungen häufig mit Eigenleistungen finanzieren müssten.

Staatsminister Dr. Heubisch stimmte Herrn von Gaffron in diesem Punkt zu, erklärte allerdings auch, dass er an seinen Haushalt gebunden sei. Er versprach aber zu prüfen, ob eine Einzelförderung aus dem Kulturfonds möglich sei.

VFB-Präsident Dr. Kempter informierte Staatsminister Dr. Heubisch außerdem über weitere Themen, mit welchen der VFB aktuell beschäftigt ist. Insbesondere sprach er die Problematik „Gesundheitsreform“ und „Honorarordnung für Architekten und Ingenieure“ an. VFB-Vizepräsident Josef Kammermeier ergänzte den Bericht um die Problematik „Versandhandel mit Arzneimitteln“ und betonte, dass der Berufsstand der Apotheker hier ganz besonders auf Unterstützung durch die Bayerische Staatsregierung angewiesen sei.