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Verband Freier Berufe in Bayern e.V.

Das K&K-Präsidium der Freien Berufe Drucken E-Mail

MdB Dr. Rolf Koschorrek neuer Präsident des BFB – Dr. Fritz Kempter aus München weiterhin Vize auf Bundesebene

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat mit dem Zahnarzt Dr. med. dent. Rolf Koschorrek aus Bad Bramstedt ab 2012 einen neuen Präsidenten. Er löst den Allgemeinmediziner Dr. med. Ulrich Oesingmann aus Dortmund ab, der sich nach 16 Jahren nicht wieder zur Wahl gestellt hatte. Bayern bleibt mit dem Juristen Dr. jur. Fritz Kempter aus München stark im Präsidium des BFB vertreten. Der Präsident des Verbands Freier Berufe in Bayern (VFB), dem größten deutschen Landesverband, wurde von der Mitgliederversammlung erneut zum Vizepräsidenten auf Bundesebene gewählt.

„Mit dem politikerfahrenen Dr. Koschorrek an der Spitze und dem mit Rechtsanwälten, Steuerberatern, Heilberuflern, Ingenieuren und Unternehmensberatern gut gemischten Präsidium wollen wir uns in Zukunft noch mehr darauf konzentrieren, dass der Wert, den der Mittelstand und insbesondere die freiberuflich Selbstständigen für die deutsche Wirtschaft und den deutschen Arbeitsmarkt haben, von der Politik auch erkannt wird“, sagt VFB-Präsident Dr. Fritz Kempter.

In Bayern wird sich der VFB künftig verstärkt dafür einsetzen, dass die Abhängigkeit der freien Heilberufe von den Krankenkassen nicht noch weiter zunimmt. Dazu hat die Delegiertenversammlung des Verbandes Freier Berufe in München in einer Resolution kritisiert, dass der Verordnungsgeber aktuell Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten und Apothekern eine angemessene Anpassung ihrer Honorare an steigende Kosten verweigert. VFB-Präsident Dr. Kempter weist auf die Schere hin, die sich bei einer Gesundheitspolitik nach Kassenlage auftut. „Leistungsentgelte im Gesundheitssektor liegen zum Teil unter den Vergütungen von Handwerkern!“

Konkret fordern die Freien Berufe in Bayern die Rückabwicklung bzw. Regionalisierung des Gesundheitsfonds. Die Finanzierung und Gestaltung des Gesundheitswesens müsse wieder stärker regionale Gesichtspunkte berücksichtigen. Bayerische Beitragszahler würden aufgrund der höheren Grundlohnsumme im Freistaat und aufgrund der gesünderen Risikostruktur mehr Krankenversicherungsbeiträge in den Gesundheitsfonds abführen, als den Krankenkassen für die Versorgung der bayerischen Patienten/innen zufließt.

 

Für Rückfragen: Anita Wuttke, media-dent München, Tel. 089/720 69 022, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.