Hidden Artikel Module
Berufswahl ist kein Lotteriespiel
- Details
- Zugriffe: 724
München, 18. Juli 2011
Bessere Informationen über Freie Berufe
Während Haupt- und Realschüler frühzeitig von den Schulen auf die anschließende Berufsausbildung vorbereitet werden, fehlt es an den Gymnasien in Bayern offenbar noch an entsprechenden Angeboten. Hier seien auch die Freien Berufe, also Ärzte und Architekten, Steuerberater und Ingenieure beispielsweise, und das zuständige Staatsministerium gefordert, sich bereits in der Oberstufe der Gymnasien zu präsentieren. So sieht es der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Dr. Thomas Kreutzer (CSU), so sieht es aber auch die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Margarete Bause. Anlässlich des Parlamentarischen Abends des Verbands Freier Berufe in Bayern (VFB) wurde zugleich darauf hingewiesen, dass es insbesondere in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu wenige Studenten gibt, um den künftigen Bedarf abzubilden. „Dies gilt auch für die Schulen selbst“, so Kreutzer.
Bereits heute gibt es Initiativen aus dem Bereich der Freien Berufe, ihre Berufsbilder auch an den Schulen präsent zu machen. Zu erwähnen sind hier beispielhaft die Schul-Labors, die vom Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (vbio) unterstützt werden, ebenso aber auch die Zusammenarbeit des Berufsverbandes Bildender Künstler mit Grundschulen unter dem Motto „Kinder treffen Künstler“. Aus den Mitgliedsverbänden des VFB kam auch die Anregung, die Kriterien der Studien- und Berufswahl von Abschlussschülern besser zu erforschen.



