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Aktuelle Studie "Freie Berufe in Bayern 2010" bestätigt Freien Berufen hohe wirtschafts- und beschäftigungspolitische Bedeutung

VFB-Präsident Dr. Kempter: Beste Zukunftsperspektiven für die Freien Berufe

Die Freien Berufe sind ein dynamisch wachsender Wirtschaftsbereich mit hoher beschäftigungspolitischer Bedeutung. Das ist ein zentrales Ergebnis einer neuen Studie zur Lage der Freien Berufe in Bayern, die der Verband der Freien Berufe in Bayern e. V. heute anlässlich seiner Delegiertenversammlung offiziell vorstellt. „Die Freien Berufe mit ihrem vielfältigen Leistungsspektrum sind ein wesentlicher Bestandteil des leistungsfähigen bayerischen Mittelstands“, betont Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil. „Seit 1990 hat sich die Zahl der Selbstständigen sowie der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Freien Berufen in Bayern jeweils mehr als verdoppelt“, verdeutlicht Verbandspräsident Dr. Fritz Kempter die eindrucksvolle Entwicklung.

Neben der Erhebung der Struktur und der wirtschaftlichen Lage der Freien Berufe in Bayern analysiert die vom Institut für Freie Berufe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg erarbeitete Studie auch den wachsenden Einfluss europäischer Regelungen auf die Berufsausübung in den Freien Berufen. Hier wie auch beim Thema Bürokratieabbau sichert Zeil den Selbstständigen seine Unterstützung zu: „Eine qualitativ hochwertige Leistungserbringung durch die Freien Berufe muss auch weiterhin Priorität haben. Bestrebungen auf EU-Ebene, die mit diesem Ziel nicht vereinbar sind, werde ich weiterhin entschieden entgegentreten - nicht zuletzt im Interesse der bayerischen Verbraucher.“

Angesichts der hohen Bedeutung, die die Studie den Freien Berufen für die Entwicklung einer modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft attestiert, zeigt sich Präsident Dr. Kempter überzeugt: „Persönliche Dienstleistungen von höchster Qualität, die die Angehörigen der Freien Berufe erbringen, sind mehr denn je gefragt. Ich sehe daher für die Freien Berufe beste Zukunftsperspektiven.“ Die vom Verband Freier Berufe in Bayern
e. V. in Auftrag gegebene und vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Studie ist ab sofort im Internet unter www.freieberufe-bayern.de abrufbar.