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Verband Freier Berufe in Bayern e.V.

Koalitionsvertrag in freiberuflicher Lesart: Koalition bekennt sich zu den Freien Berufen und Prinzipien der Freiberuflichkeit Drucken E-Mail

Der gemeinsam von Union und FDP verabschiedete Koalitionsvertrag weist aus Sicht der Freien Berufe in die richtige Richtung. Zu begrüßen ist insbesondere das Bekenntnis zu den Freien Berufen und den Prinzipien der Freiberuflichkeit. War im Koalitionsvertrag 2005 kein direkter Bezug zu den Freien Berufen gegeben, ist dieser nun in der großen Linie erkennbar. Mit der expliziten und mehrfachen Benennung der Freien Berufe anerkennt die Regierung diesen Sektor in Gänze und gleichberechtigt zu anderen Bereichen. Aber auch in Details, die sich durch den gesamten Vertrag ziehen, lässt sich das Bekenntnis zu den Freien Berufen ablesen. Dies reicht von steuerpolitischen Details wie der Wieder-Absetzbarkeit privater Steuerberaterkosten, einer Änderung bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern und einer Überprüfung der Dienstwagenbesteuerung bis hin zu dem Ziel, das geistige Eigentum schützende Urheberrecht weiterzuentwickeln.

Dies alles zeigt, dass es mehr und mehr gelingt, das Prinzip der Freiberuflichkeit im politischen Bewusstsein der Regierungsverantwortlichen zu verankern.

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat den Koalitionsvertrag durchleuchtet und übersichtsweise aufgelistet, wo sich die Freien Berufe mit ihren Forderungen wiederfinden und wo Vorsicht geboten scheint. Diese Auswertung des Koalitionsvertrages finden sie hier als PDF-Datei .

 

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